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Whitepaper · Recht & Compliance

DSGVO und AGG in der Bewerberauswahl

Wie Wohnungsunternehmen Bewerberdaten rechtssicher erheben, bewerten und löschen – und dabei fair auswählen.

PDF · 12 SeitenStand Oktober 2026kostenfrei per E-Mail

Das Wichtigste in Kürze

  1. Erst die Wohnung, dann die Daten. Vor der Besichtigung reichen Kontaktdaten. Einkommen, Nachweise und Bonität folgen erst, wenn beide Seiten ernsthaftes Interesse haben.
  2. Gefragt wird nur, was für das Mietverhältnis nötig ist. Fragen zu Religion, Herkunft, Familienplanung oder Gesundheit sind tabu.
  3. Jede Bewerbung hat ein Ablaufdatum. Daten abgelehnter Bewerber werden gelöscht, sobald mögliche AGG-Ansprüche nicht mehr geltend gemacht werden können.
  4. Gleiche Fragen, gleiche Abläufe, lückenlose Dokumentation. Das schützt vor Benachteiligung – und hilft im Streitfall, denn das AGG erleichtert Betroffenen den Beweis.
  5. Software darf sortieren, nicht allein entscheiden. Die Vergabe einer Wohnung bleibt eine menschliche, begründete Entscheidung.

Das erwartet Sie im Whitepaper

  1. 1Zwei Gesetze, ein Ziel
  2. 2DSGVO: Rechtsgrundlagen und Grundsätze
  3. 3Was darf wann erfragt werden?
  4. 4Die Fragen-Ampel für die Selbstauskunft
  5. 5Löschkonzept und Betroffenenrechte
  6. 6AGG: Merkmale und Geltungsbereich
  7. 7Diskriminierungsrisiken im Prozess
  8. 8Automatisierung, Scoring und KI
  9. 9Checkliste für die Praxis

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